Mit der zunehmenden Technisierung von Gebäuden wächst auch die Fülle an Informationen zu den installierten Anlagen. Unsystematische und lückenhafte Dokumentationen führen jedoch nicht selten zu Mehrkosten bei der Wartung und Instandhaltung sowie zu Haftungsrisiken aufgrund verpasster Prüfungen oder fehlender Belege. Investoren und Betreiber fordern im Facility Management daher die einheitliche und übergreifende Erfassung von Daten und deren Verwaltung mit IT-gestützten Systemen.

Die technische Gebäudeausrüstung (TGA) – wie Anlagen zur Wärme-erzeugung, den Lüftungssystemen oder Brandmeldeanlagen – macht oft nicht nur rund 25 % des Immobilienwerts aus. Sie bindet auch einen wesentlichen Teil der Wartungs- und Instandhaltungskosten innerhalb des Lebenszyklus einer Immobilie. Für eine wirtschaftlich rentable Immobiliensteuerung ist es daher wichtig, relevante Informationen zur TGA im Blick zu haben und nach Bedarf auszuwerten. Die zugehörigen Daten werden jedoch nicht selten nach dem Scheuklappenprinzip verwaltet: Planer, Facility Manager oder technische Asset Manager…

Christoph Knöll, Leiter Systemdienstleistungen Real Estate, TÜV Süd, Geschäftsbereich Real Estate, 80686 München